Aktuelles

Anmeldung online

Hallo ihr Lieben,
die Anmeldung ist nun online! Bitte meldet euch möglichst frühzeitig an, damit wir planen können. Je sicherer unsere Planung, desto weniger Lebensmittel werden hinterher verderben!

Viele Grüße vom Planungsteam!

MaStaMo Camp 2019

Hallo ihr Lieben,
zückt eure Terminkalender, denn der Termin für das 6. MaStaMo-Camp steht endlich fest! Vom 17.06.2019 bis zum 23.06.2019 laden wir euch herzlich, wieder an unserem Camp teilzunehmen. Lasst uns den Lernbauernhof Schulte-Tigges zu einem einem Platz für Verbundenheit, Austausch, Frieden, Freude (und vegane Eierkuchen), achtsamen Umgang mit uns und der Welt, Lust am Lernen, Lebendigkeit, Begeisterung und Verantwortung machen, um eine zukunftsfähige Gesellschaft zu erproben!

Wie in den letzten Jahre möchten wir euch einladen schon vom 17. bis zum 19. Juni ganz praktisch ins Machen zu kommen und mit uns das Camp aufzubauen. Am Donnerstag, den 20. Juni, starten wir gemeinsam um 10 Uhr mit einem großen Willkommensplenum in dem die wesentlichen Strukturen und Abläufe des Camps erklärt werden.

Die Anmeldung ist schon bald möglich und wir werden sie hier so bald wie möglich verlinken.

Viele Grüße vom Planungsteam!
PS: Wir haben übrigens schon ultra bock! ;)

Stellungnahme zu den Vorfällen auf dem MaStaMo Skillsharing Camp 2018

Liebe Interessierte, Freunde und Teilnehmende des Mastamo,
das MaStaMo ist ein Ort für Vernetzung und wertschätzenden Austausch konstruktiver Ansätze zur Mitgestaltung einer zukunftsfähigen und gerechten Welt! Es ist keine Plattform für Verschwörungstheorien, Antisemitismus und jegliche andere Menschenfeindlichkeit und darf derlei Haltungen, Ideologien und Gedankengut keine Bühne bieten! Deshalb mussten in diesem Jahr zum ersten Mal seit der Entstehung dieser Veranstaltung zwei Personen vom Camp verwiesen werden. Im Folgenden wollen wir das Geschehene und unseren Umgang damit darstellen und bewerten.

Zum Geschehen: Vor dem Hintergrund von Vorwürfen gegen eine Person, auf dem Camp Verschwörungstheorien zu verbreiten und sich in strukturell antisemitischer (eine Erklärung findet ihr hier) Weise geäußert zu haben, wurde am Samstagmittag ein außerordentliches Plenum einberufen. Ziel des Plenums war es, alle Teilnehmenden in Bezug auf die Geschehnisse und insbesondere die Vorwürfe auf einen Stand zu bringen und auf dieser Basis darüber zu befinden, ob diese Person vom Camp ausgeschlossen werden muss. In der Diskussion standen sich im Lichte der Äußerungen betroffene und schockierte Teilnehmende, Freund*innen des Angegriffenen und Mitglieder des Organisationsteams gegenüber. Die Diskussion war in Teilen sehr unsachlich, emotionsgeladen und verletzend. Dabei verhielt sich eine zweite Person gegenüber einer Teilnehmenden abwertend und sexistisch. Eine sachliche Klärung der im Raum stehenden Vorwürfe ist uns im Rahmen des Plenums nicht gelungen.
In der Diskussion wurde zugleich deutlich, dass ein Großteil der Camp-Teilnehmenden und des Planungsteams nicht ausreichend über Merkmale und Wirkungsweisen von (strukturellem) Antisemitismus Bescheid und somit die Aussagen der betreffenden Personen nicht einzuordnen wusste. Weil es möglich schien, dass die Person sich nicht über die Tragweite ihrer Aussagen bewusst war, sondern lediglich unbewusst antisemitisches Gedankengut reproduzierte, gab es darüber hinaus das Anliegen, in einem weniger emotional aufgeladenen Raum nach der Intention dieser Person zu forschen.
Infolgedessen haben mehrere Einzelpersonen im Laufe des Tages in unterschiedlichen Konstellationen das Gespräch mit der Person gesucht. Dabei hat sich diese, trotz des Aufzeigens des den Äußerungen innewohnenden antisemitischen Gedankenguts, nicht davon distanziert. Die Gesprächspartner*innen gewannen vielmehr den Eindruck, dass die Aussagen keineswegs aus Unwissenheit getätigt wurden.

Als Reaktion auf die unzureichenden Kenntnisse über Anzeichen von (strukturellem) Antisemitismus und somit zur besseren Einschätzung der getätigten Aussagen wurde von Teilnehmenden gegen Abend zudem ein Workshop angeboten, der über die Wirkungsweise und Gefahren von strukturellem/verdecktem Sexismus, Rassismus und Antisemitismus aufklärte.
In der Diskussion nach dem Workshop kamen die Anwesenden zu der Einschätzung, dass die getätigten Aussagen eindeutig als strukturell antisemitisch zu bewerten sind und die nicht erfolgte Distanzierung von diesen Äußerungen einer Nicht-Distanzierung vom Antisemitismus gleichkommt.
Die Gruppe sah sich aber nicht befugt, für das gesamte Camp zu sprechen und einen Verweis zu beschließen. Um eine entsprechende Entscheidung herbeizuführen sprach sich ein Teil der Anwesenden dafür aus, ein Plenum einzuberufen. Um umgehend zu handeln stimmte die Mehrheit, etwa zwei Drittel der anwesenden Personen, dafür, als Gruppe und mit dem Mandat der Workshop-Gruppe zu handeln. In der Überzeugung, auf diese Weise einen Rückzug der Betreffenden bewirken zu können, trugen sie an die Personen entsprechend das von 18 Einzelpersonen getragene Anliegen heran, dass sie das Camp verlassen mögen.
Dies führte jedoch nicht zu der erwarteten und gewünschten Wirkung. Die beiden kündigten an, entgegen des Wunsches so vieler Teilnehmender zu bleiben. Eine der beiden Personen äußerte, dass Gewalt nötig sei, um sie vom Camp zu entfernen. Sie provozierte durch das wiederholte äußern weiterer Verschwörungstheorien, unter anderem aus dem rechten Spektrum.

Mit dem Ziel, eine gewaltfreie Lösung herbeizuführen, wurde von einigen Menschen aus dem Planungsteam nochmal der Dialog mit beiden Personen gesucht. Zugleich wurden die Personen unter dauerhafte "Betreuung" gestellt, mit dem Ziel, ihnen keine weitere Bühne zu bieten. Am Ende des folgenden Gesprächs (gegen 3 Uhr am Sonntagmorgen) stand die Übereinkunft, dass beide Personen gleich am nächsten Morgen abreisen.
Als am nächsten Morgen gegen 10:45 die betreffenden Personen das Camp jedoch immer noch nicht verlassen hatten, entschieden wir als Planungsteam hinter dem Bedürfnis zweier Personen des Teams zu stehen, vom Hausrecht Gebrauch zu machen und beide Personen des Platzes zu verweisen. Der Verweis wurde von zwei Menschen des Teams kommuniziert. Die Abreise der Personen wurde letztlich von der zur Durchsetzung des Platzverweises gerufenen Polizei begleitet.
Direkt im Anschluss gab es ein Plenum, in dem alle Teilnehmenden über den Ablauf der Ereignisse informiert wurden. Jede*r hatte dort die Möglichkeit sich mitzuteilen.

Uns ist es wichtig, die Beweggründe für unser Handeln darzulegen, zu zeigen, warum der Prozess der Ab- und Ausgrenzung so träge war und wie wir die Situation am Ende gelöst haben.
Die beiden Personen haben sich nicht an die Vereinbarung des Vorabends gehalten, da sie am Sonntag um 10.45 Uhr noch immer nicht abgereist waren. Um ohne die beiden Raum für eine entspannte, weniger emotionsgeladene Reflexion zu schaffen, hatten wir das starke Bedürfnis, den Prozess zu beschleunigen. Zudem hätte – da dies aus zeitlichen Gründen durch das Plenum nicht mehr hätte erfolgen können – ohne unser umgehendes Handeln keine Entscheidung mehr realisiert werden können, kein Ausschluss mehr stattfinden können. Somit war dies die einzige Möglichkeit, ein gebotenes und richtiges Handeln zu realisieren.
Für uns als Planungsteam war diese Situation neu und herausfordernd. Es ist uns wichtig, dass dieses Camp ein Schutzraum gegen Menschenfeindlichkeit jeder Art (wie Sexismus, Rassismus und natürlich auch Antisemitismus) ist, weil wir glauben, dass nur so ein konstruktiver Austausch für die Gestaltung einer gerechten Gesellschaft möglich ist. Wir können auf diesem Camp keine menschenverachtende Ideologie, Haltung und Äußerung dulden. Ebenso waren und sind wir uns darin einig, dass es wichtig ist, wertschätzend miteinander umzugehen, unser Reden und Handeln am Anliegen eines friedlichen, zukunftsfähigen Miteinanders auszurichten. Wir waren uns im Prozess allerdings nicht immer darüber einig, wie dies zu realisieren ist.

Es tut uns Leid, dass der Entscheidungsprozess so viel Raum und Zeit in Anspruch genommen hat und viele Personen darunter gelitten haben. Der Vorfall lehrt uns, dass – für das MaStaMo und darüber hinaus, für uns und alle Menschen – eine intensive Auseinandersetzung mit Antisemitismus und anderen menschenverachtenden Ideologien und deren Äußerungen geboten ist. Als Organisator*innen des Camps müssen wir uns derlei Themen widmen, mögliche Situationen intensiver vordenken und adäquate Verfahren vorbereiten, um auf diese schneller reagieren zu können und zukünftig von Anfang an unserer Verantwortung als Organisationsteam voll gerecht zu werden. Diese Stellungnahme ist nur der erste Schritt des Reflexions- und Aufarbeitungsprozesses.
Bevor weitere Veranstaltungen im MaStaMo-Netzwerk organisiert und durchgeführt werden, möchten und werden wir uns daher gezielt über menschenverachtende Ideologien informieren und weiterbilden, um auf dieser Basis verbesserte Umgangsformen mit derlei Herausforderungen zu entwickeln. Wir laden alle Menschen ein, an diesem Prozess teilzuhaben, sich konstruktiv einzubringen und mit uns Antworten zu finden, um das MaStaMo als Raum für gelebte Alternativen einer zukunftsfähigen und gerechten Welt zu erhalten und zu stärken.

Bei weiteren Fragen könnt ihr euch gerne persönlich an uns wenden. Wir haben dazu für euch die Emailadresse mastamo2018@mastamo.org eingerichtet. Euer Organisationsteam

Es geht los!

Das MaStaMo Camp 2018 ist gestartet. Der erste Workcamp Tag ist in vollem Gange:
Die ersten zwei Workshopzelte stehen, die erste Essens-, Bier- und Limolieferung ist auch schon da!



Es wird bunt, es wird heiß, es wird schön! :)

Ab jetzt erreicht ihr uns auf dem Camp auch über das Camphandy, aber Achtung, Nummer hat sich geändert: 0157 534 311 56

Campanmeldung!

Wir brauchen einen Überblick wieviele wir werden! :)

Also meldet euch bitte zum Camp an!

Insbesondere für unsere Essenplanung, aber auch für das Bereitstellen von Workshopzelten, Absprachen für die Größe der Zeltfläche und Sitzgelegenheiten ist das wichtig!

Es ist auch möglich sich nur für einzelne Tage anzumelden und ihr könnt Unverträglichkeiten und besondere Bedürfnisse äußern uuuuund es geht auch ganz schnell!

Mini MaStaMo Upcycling aus Holz

Vom 4. bis 6. Mai findet im Gemeinschaftsgarten Tante Albert ein Mini-MaStaMo Workshopwochenende zum Thema Upcycling aus Holz statt.

Gebaut wird eine barrierefreie Komposttoilette für das MaStaMo
Skill Sharing Camp 2018
, eine Veranda plus
Überdachung für den Gemeinschaftsgarten und je nach
Kapazität bauen wir zusätzlich eine Überdachung, teilweise aus
Naturholzstämmen. Außerdem wollen wir weitere Hochbeete für den Garten
bauen.

Wir benutzen dafür Einwegpaletten für die Basis und machen das Holz mit einer
traditionellen japanischen Methode durch Feuer haltbar.

Nähere Infos hier

Wer dabei ist, meldet sich bitte kurz bei den Leuten von Tante Albert, damit Essen und
Schlafplätze organisiert werden können: tante-albert@riseup.net

Teilnahmebeitrag ist wie immer auf Spendenbasis.

MaStaMo Video

Was ist MaStaMo – und wofür stehen diese drei Worte machen statt motzen eigentlich?
MaStaMo ist ziemlich vielseitig und für uns steckt so einiges hinter diesen Begriffen. Was genau das erzählen einige Menschen aus dem MaStaMo-Netzwerk in diesem Video:

Plakate und Flyer abzugeben :)

Die Plakate und Flyer für das MaStaMo Skill Sharing Camp sind da. Wir würden uns freuen wenn Menschen Lust haben die Welt damit ein bisschen bunter zu machen. :)

Wenn du Lust hast zu kleben oder zu verteilen meld dich mit deiner gewünschter Stückzahl und Adresse bei uns. Wir schicken das dann zu dir. Wer in der Nähe von Bochum wohnt kann sich die Plakate und Flyer auch gerne abholen.

Kontakt: mastamocamp@posteo.de

The Registration has started

The registration for the MaStaMo Skill Sharing Camp 2018 has started!

English version

German version

With your registration you help us to organize enough food and infrastructure for the camp.
Within the form you have the opportunity to ask for special needs like translation of the workshop program or food intolerance.

See you at the ;)

Impressum und Disclaimer